Umweltschutz durch   

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In Deutschland brennt es durchschnittlich pro Jahr 205.000 Mal in Gebäuden. Bei diesen Bränden sterben ca. 600 Menschen und 7.000 Tiere direkt in den Flammen, 70.000 Personen werden leicht oder schwer verletzt und sterben häufig an Spätfolgen. 
Auch wenn die Vorstellung grausam ist, sterben die meisten Lebewesen nicht an den Flammen sondern an den wesentlich gefährlicheren Brandgasen. Schon 3 Atemzüge in einem Brandgeschehen genügen, um das Bewusstsein zu verlieren und ohne Rettung bedeutet das den sicheren Tod. 

 
Aber warum schützt FISEGO die Umwelt? 
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35.000 m³ Brandgase

Neben den Schäden, die Brandgase bei Menschen und Tieren verursachen, vergisst man schnell, dass diese hoch giftigen Stoffe meist ungefiltert in die Umwelt gelangen. Brennt zum Beispiel ein Bett entstehen 35.000 Kubikmeter Brandgase, was 7 vollen Heißluftballons entspricht.
Stellt man sich nun vor, dass ein komplettes Zimmer oder gar ein ganzes Haus brennt, kommt man schnell in Größenordnungen, die man sich nur noch sehr schwer vorstellen kann. 

 
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Welche Stoffe entstehen hängt stark von dem brennenden Material ab. Auch der Ort des Brandes hat einen großen Einfluss auf den Verbrennungsprozess. Steht dem Brand nicht genügend Sauerstoff zur Verfügung oder wird Sauerstoff entzogen spricht man von einer unvollkommenen Verbrennung oder umgangssprachlich "Schwelbrand". Bei jedem Brand muss ein bestimmtes Mengenverhältnis von Sauerstoff und Brennstoff vorliegen, ist das nicht der Fall, ist die Verbrennung unvollständig.
Ein gutes Beispiel für den Prozess liefert Kohlenstoff. Bei einer unvollständigen Verbrennung entsteht hochgiftiges und umweltschädliches Kohlenstoffmonoxid (CO). Bei vollständiger Verbrennung (ausreichender Sauerstoff) würde Kohlendioxid (CO2) entstehen. Dieses hat zwar eine ebenfalls erstickende Wirkung, ist aber bei weitem nicht so toxisch und unbrennbar.  










 

 
Bei einem Brand entstehen viele sehr unterschiedliche Stoffe. Die meisten sind hoch giftig, reizend, krebserregend und hochgradig umweltschädlich. 
Die häufigsten sind: Kohlendioxid (CO2), Kohlenmonoxid (CO), Ruß, Chlorwasserstoff (HCI), Blausäure (HCN), Schwefeloxide (SOx), Dioxine (PCDD/PCDF) und Bromwasserstoff (HBr). 










 

 
Neben den Gasen stellt auch das Löschmittel der Feuerwehr eine erhebliche Umweltbelastung dar. 
Eine Faustformel besagt, dass über mindestens zwei Stunden eine Löschwassermenge von 48m³/h
in Trinkwassernetz zur Verfügung stehen muss. Folgt man dieser Schätzung, könnten theoretisch 96.000 Liter Trinkwasser verunreinigt werden.
Es gibt zwar Richtlinien, die verhindern sollen, dass Löschwasser in die Umwelt gelang, in der Realität zeigt sich aber, dass eine Rückhaltung von Löschwasser fast unmöglich ist. Über Abwasserkanäle und unversiegelten Bodenflächen gelangt das Wasser in die Umwelt. 

 
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Hypothese
Multipliziert man die jährlichen Gebäudebrände mit der 
der Menge an freigesetzten Brandgasen und verunreinigtem Löschwasser, wird die Umweltbelastung deutlich. 
Annahme: 100.000 m³ Brandgase pro Gebäudebrand
200.000 Gebäudebrände     x     100.000 m³ Brandgase
=
20.000.000.000 m³ Brandgase*
=
19.200.000.000 m³ giftiges Löschwasser*
200.000 Gebäudebrände     x     96.000 m³ Löschwasser
*Es handelt sich hierbei um eine theoretische Berechnung, die genauen Zahlen sind nicht bestimmbar und hängen stark von den Gegebenheiten ab.
 
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verhindern die Entstehung von
19.600.000.000 m³
extrem umweltschädlichen und hochgiftigen Stoffen pro Jahr!
Quellen: 
-Bayerisches Landesamt für Umweltschutz 
-Deutscher Feuerwehr Verband
-IKZ Praxis 
-Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz      und technische Sicherheit (LAGetSi)
-Regierungspräsidium Kassel 
-Löschwasserrückhalterichtlinie (LöRüRL) 
-Brennen und Löschen Feuerwehren Bayern 
-ERGO Versicherungsgruppe